Review: Human Impact – dto.

Unsane-Frontman Chris Spencer hat eine neue Band und es war ja wohl klar, dass das kein Kindergeburtstag werden würde.

Nach dem Ende der Noise Rock-Legenden Unsane hat sich Frontman Chris Spencer ein neues Projekt zugelegt. Human Impact nennt sich das und die Debüt-LP ist bereits via Ipecac erschienen.

Neben Spencer haben wir es mit erfahrenen Krachmachern zu tun. Chris Pravdica (u.a. Swans, Xiu Xiu) ist am Bass, Phil Puleo (Cop Shoot Cop) spielt die Drums und Jim Coleman (ebenfalls Cop Shoot Cop) sorgt für die passende Elektronik. Diese ist dann das, was geübte Unsane-Hörer zunächst auffällt. Sie ist an manchen Stellen recht dominant.

Durch diese Spielereien werden die Songs recht rasch in den Industrial gezogen. An manchen Stellen kippt dann die Stimmung. Wir geraten sogar gefährlich nahe an Nu Metal, wie ihn Static-X oder Disturbed pflegen. Passiert aber nur selten.

Schon mit „November“ wird der Teppich bedächtig und breit ausgelegt. Wir wandeln auf humorlosem Noise Rock, stolpern hier und da über Post Punk.
Dringlicher und direkter wird es mit „Protestet“ und „Unstable“. Die Bedrohung ist greifbar, die Stimmung durchgehend unangenehm. So können es die Herren und so sollen sie es auch machen.

Fazit: Nicht durchgehend gut, aber durchgehend bedrückend.

7.6

7.6/10
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