Review: Hooveriii – Head​-​Squeeze

Mit Mind Meld macht Bert Hoover Retro-Fuzz-Rock. Für sein Soloprojekt hat er sich nur mit Synthie und Drum Machine auseinandergesetzt.

Bert Hoover veröffentlichte dieses Jahre bereits mit Mind Meld ein fantastisches Retro-Fuzz-Rock-Album und steuerte einen Teil zu einer Split-Platte mit Joe Gorgeous. Seine Produktivität scheint kein Ende zu kennen, denn nun ist ein weiteres Solowerk erschienen. „Head-Squeeze“ erscheint via Mock Records und enthält neun neue Tracks.

Dabei setzt Hoover unter seinem Pseudonym Hooveriii ausschließlich auf Drum Machine, Synthie und seine Stimme. Gitarren fehlen komplett. Ziel ist es, aus dem minimalistischen Setting möglichst reiche Melodien zu generieren.

Gut gelingt dies auf „Sky Dive“ und „M.U.D.“, die poppig und scheppernd zugleich daherkommen. „The Curtain“ und das Titelstück haben einen leichten Industrial-Einschlag und pushen gut. Bei „I Can’t Control Myself“ werden dem Hörer die Residents in Erinnerung gerufen. Mit „Shooting Star“ wird ein Lou-Reed-Song dekonstruiert. Dazwischen gibt es Soundskizzen.

Über allem schwebt der Charme des Home-Recordings. Hooveriii ist ein begnadeter Musiker und versucht sich an Experimenten abseits seiner Psych-Rock-Musik. Das sollte auf jeden Fall unterstützt werden.

Fazit: Experimentelle Synthie-Platte mit einigen netten Songs. Hooveriii scheint vor Ideen überzugehen und streut diese gerne unters Volk. Wir nehmen dankend an.

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