Review: Hooveriii – dto.

Aus dem Ein-Mann-Synthie-Projekt wird eine fette Fuzz-Space-Rock-Combo.

Das einstige Solo-Projekt von Bert Hoover, benannt Hooveriii, ist zur Band angewachsen. Nach einer ersten Single im Frühjahr folgt nun ein Longplayer. Das selbst betitelte Werk erscheint via Permanent Records und liefert Neuinterpretationen älterer Songs sowie neue Tracks.

Einst waren da nur Synthies und Gesang in einem reduzierten LoFi-Gewand. In Bandbesetzung wird der Sound mehr in Richtung Kraut Rock und Garage Punk getrimmt. Die spacigen Klänge kommen von Jeff Fribourg (Froth). Hoover kümmert sich um Gesang und Vocals. Zudem sind Gabe Flores (Gitarre, Saxofon / Babylon), Kaz Mirblouk (Bass / Numb.Er) und Shaughnessy Starr (Drums / Jesus Sons, Triptides) am Start.

Hooveriii klingt dann oft wie die anderen Projekte von Hoover. „Bird on a Wire“ geht vom Kraut Rock-Jam in den Mind Meld-Fuzz-Rock über, während „Mercy“ straight und nach den Jesus Sons klingt.

„Reptile“ ist atemlos, „Inbetween“ ein knarzendes Instrumental-Stück. „Destroya“ stammt ursprünglich von der gleich benannten Platte aus dem Jahre 2015. Hier erhalten wir nach mystischem Beginn außerirdischen Rock.

„Turn Blue“, ebenfalls von der „Destroya“-LP entwickelt sich fließender, „Electric Eyes“ ist dafür wieder fetter. „Head-Squeeze“, ebenfalls ein älteres Stück, ist wieder schön wuchtig und rasant. Die Schlussnummer „MUDD“ gibt sich etwas leichter und ausufernder.

Fazit: Neustart nach Maß.

7.8

Fazit

7.8/10