Review: Hooper Crescent – Object Permanence

Wohl strukturierter Post Punk aus Melbourne. Ein gutes Debüt.

Nach der 2018er Debüt-EP begibt sich Hooper Crescent mit „Object Permanence“ (Spoilsport / Polaks) erstmals ans längere Format. Unterstützung holte man in sich in Form von Ash Stirling und Gemma Helms, die für das Album neu an Bord sind.

Das Longplay tut der Band aus Melbourne gut. Wobei, sind trotzdem nur acht Songs. Egal, genug Raum zur Entfaltung nehmen sie sich, ersparen uns dabei Längen.

Post-Something spielen Hooper Crescent nach eigenen Angaben. Es ist klimpernder Post Punk, der sehr gemächlich gespielt wird, sich dabei gerne verdichtet. Dazu gibt es komplizierte Popstrukturen.

„Strike Like Gold“ nimmt sich etwa im Tempo sehr zurück und gibt alles für eine einnehmende Atmosphäre. Oder „I Fell Backwards“ das ein ansprechendes Durcheinander herstellt.

Sänger Sam Cummins kann zwischen Sprechgesang und Ausbruch wechseln, das innerhalb einer Zeile. So kommen viele Spitzen hierher, während die Musik dahintreibt.

Toll gerät das angenehme „Logos“, energischer fällt „Touchscreen“ aus. Insgesamt sind alle Songs auf den Punkt.

Fazit: Wenn auch nicht sensationell, so doch eine ansprechende Platte.

7.5

7.5/10
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