Review: Honey – New Moody Judy

Die Band aus Brooklyn bietet auf ihrem neuen Album psychigen Riff-Rock an.

Honey setzt sich aus ehemaligen Mitgliedern der Psychic Ills und Amen Dunes zusammen. Sie spielen psychigen Riff-Rock, mal noisiger, mal stoniger. Ihr zweites Album heißt „New Moody Judy“ (Wharf Cat Records) und kann sicherlich als Außenseiter in das Rennen um die Platte des Jahres gehen.

Es ist ein sehr räudiger Sound, der da angeboten wird. Schichten werden aufgebaut, energetische Vocals eingestreut und das Tempo hochgehalten. Fans von Destruction Unit werden ebenso bedient wie die der Hellacopters.

„Wage Agreement“ bietet als Einstieg druckvollen Psych Punk. Auch der nächste Song, „Dream Come Now“ setzt voll auf Geschwindigkeit. Der Titeltrack hat dann mehr Atmosphäre und gibt sich ausufernder sowie düsterer. Das Instrumental-Stück „Speed, Glue“ ist ein fast schon droniger Stoner-Track und läutet die zweite Hälfte ein.

Da wird es dann etwas dreckiger und noisiger. Mit „Hungry“ und dem klassischen 2:30-Minuten-Punk-Track „Bagman“ warten die zwei stärksten Tracks. „Peggy Ray“ bildet als Abschluss eine Punk-Nummer als Grundstruktur und legt eine Feedback-Orgie darüber.

Fazit: Eine Perle, die hoffentlich nicht unentdeckt bleibt. Kurzes, knackiges und absolut überzeugendes Album.