Review: Holy Serpent – Endless

Die australische Heavy Psych-Band hat sich mit dem Ozean beschäftigt.

Melbourne hat den Indischen Ozean vor der Tür, gar nicht so abwegig also, dass eine dortige Band ihn als Konzept für die neueste Platte verwendet. Auch wenn das Cover von „Endless“ (RidingEasy) nicht so wirkt, Holy Serpent beschäftigen sich auf ihrem dritten Album mit dem Ozean.

Die Ebbe und die Flut, die unentdeckten Tiefen, die Kraft – das sind die Themen, die besungen werden. „Marijuana Trench“ ist etwa ein Wortspiel. Marianna trench ist auf Deutsch der Mariannengraben, also die tiefste Stelle der Erde.

Scott Penberthys Vocals kommen von ganz weit weg. Teilweise hören sie sich so an, als ob er eine Taucherglocke übergestülpt hätte. Dazu wälzt sich der Sound doomig dahin, bleibt aber im Flow.

„Lord Deceptor“ klingt richtig fett, „Into the Fire“ ist etwas forscher und orientiert sich mehr am Metal. „Daughter of the Light“ groovet sich zum Stoner.

„Hourglass“ hat ebenfalls etwas Metal-Schlagseite, gerät sehr episch. „For No One“ ist dann wieder mächtiger, endloser Doom. „Marijuana Trench“ beendet die Platte zunächst mit reduzierten Sounds, dann kommt die Flut.

Fazit: Gutes Heavy-Album, die dünnen Vocals sind gewöhnungsbedürftig.

7.3

7.3/10
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