Review: Holy Motors – Horse

Berührender Cowboy-Dream-Pop aus Estland.

Vor zwei Jahren tauchten Holy Motors mit ihrem Debüt „Slow Sundown“ auf. Sie spielten wunderbare Cowboy-Musik, mischten Shoegaze und Dream Pop bei. In der Folge erregte man die Aufmerksamkeit von Anton Newcombe.

Vielleicht war es sein Einfluss, der den Nachfolger „Horse“ (Wharf Cat) noch cooler und driftender macht. Immer wieder slidet die Gitarre mit viel Hall herein, fantastisch, wenn sie es tut.

Die Esten traben gemächlich dahin. Acht Songs sind auf der Platte, die allesamt sehr schön miteinander verwoben sind. Der Cowboy-Dream-Pop startet auf „Country Church“ warm, wird dann mit „Endless Night“ leicht melancholisch und sehr sehnsüchtig.

Im Verlauf werden Holy Motors immer zurückhaltender. Wundervoll das Zwiegespräch auf „Road Stars“, aber bei „Matador“ hofft man dann wieder auf mehr Dichte. Die kommt dann auch.

„Trouble“ ist dann ergreifend und lässig. Mit „Life Valley“ gibt es einen großartigen Fade-Out. Die mitternächtliche Reise war geheimnisvoll und die Abenteuer bleiben unvergesslich.

Fazit: Kurz und stimmig

8.3

8.3/10
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