Review: Holy Monitor – Southern Lights

Psych Rock aus Athen, der bodenständig groovet, dann den Weltraum erobert.

In der noch kurzen Schaffensphase von Holy Monitor hat sich viel Material angesammelt. In sechs Jahren gab es zwei Alben, mehrere EPs und mit „Southern Lights“ (Blackspin / Primitive Music) erscheint nun die dritte LP.

Die Griechen hatten viel mit verschiedenen Spielarten des Psych Rock experimentiert. Mal waren sie krautiger unterwegs, zuletzt jammiger. Auf „Southern Lights“ führt die Band nun die Ansätze zusammen und zeigt sich dabei mit geschärftem Fokus.

Wenn auch hier die Richtungen immer wieder unterschiedlich sind, ist doch die Grundstimmung als roter Faden erkennbar. Dieser besteht aus entspanntem Psych Rock der Neo-Ära. Auf dem Opener „River“ ist er schwelgerisch, auf „Naked In The Rain“ schleicht sich dann ein cooler Beat herein, der von Goat stammen könnte.

Ab dem Titeltrack verliert sich der Sound dann allmählich im Weltall. Fantastisch etwa die Space Rock-Nummer „The Sky Is Falling Down“. Dann meldet sich fuzzy Garage Psych auf „Ocean Trail“. Die Spur führt unters Meer, wo alles eh viel besser ist.

Fazit: Stimmungsvoll und recht fantastisch.

8.4

8.4/10
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