Review: Hodja – The Flood

Auch auf ihrem dritten Album zelebrieren die Dänen dreckigen Blues-Psych-Punk. Gelingt wieder sehr gut.

HODJA mögen das Spontane, wollen nicht ewig an den Songs herumfeilen, sich schon gar nicht auf ein Genre beschränken. So wurde das dritte Album der Band, „The Flood“ (Noisolution), wieder während weniger Tage fertig gestellt.

Musikalisch bleiben die Dänen beim bluesigen Garage Rock, der gerne scheppert und kreischt. Sie klingen wie die Black Keys auf ihrem ersten Album, als alles noch ein wenig mehr LoFi und damit um vieles sympathischer war.

Neben Blues, Garage Rock und Psych sind Einflüsse aus Punk und Funk, an manchen Stellen sogar Hip Hop zu erkennen. Auf „On and On“ und „Never Kneel“ sind Scratches dabei, der Gesang wird zum Sprechen, dennoch schreddert die Gitarre.

Der Einstieg „Everything Is Everything“ ist hymnisch, „The Sour Taste“ biegt dann kurz zum Punk ab. Mit dem Titeltrack begeben wir uns dann direkt ins Mississippi Delta.

Sänger Gamiel Stone weiß seine Stimme zu variieren, kann aufschreien aber auch kraftvoll flüstern, wie auf dem schleichenden „Not Karma“. Zum Abschluss folgt dann mit „Desperate Souls“ der Ausflug zum driften Psych Rock.

Fazit: Jeder Song in einer anderen Farbe. Funktioniert aber dennoch großartig.

7.8

Fazit

7.8/10