Review: Here Lies Man – No Ground To Walk Upon

Die Kalifornier verbinden auch auf ihrem dritten Album Afrobeat mit 70s Heavy Rock-Gitarren.

Fleißig sind sie, die Herren von Here Lies Man. Nach dem 2017er Debüt folgte rasch das zweite Werk. „You Will Know Nothing“ bot dabei deutlich mehr Abwechslung, als noch der, gefühlt, aus einem langen, sich ewig wiederholendem Song bestehende Erstling.

Black Sabbath spielt Afrobeat, so war die Kategorisierung. Dieser Sound entwickelte sich etwas, blieb aber der verschwitzte Rock. Auch auf dem dritten Album „No Ground to Walk Upon“ (RidingEasy) dominieren antreibende Percussions und tief brummende Gitarren.

Knapp ist die Platte, sieben Songs lang und damit schnell verdaut. Gefühlt gehen die Kalifornier einen Schritt zurück und haben wenig Neues anzubieten.

Das ist schade, war doch „You Will Know Nothing“ eine Ankündigung, wie sich die perfekte Synthese aus Groove und Heavy Rock anhören könnte.

Die meisten Songs auf „No Ground to Walk Upon“ versumpfen. Herauszuheben sind „Swinging From Trees“, das zwischen leichtfüßig und zäh pendelt sowie das mystische klimpernde, dann cool antreibende „Iron Rattles“.

Fazit: Ging schon mal besser.

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