Review: Here Lies Man – Animal Noises

Auf ihre neue EP packt die Afrobeat-Psych-Band ihren bisher besten Song.

Here Lies Man haben sich mit einem Paukenschlag in der Musikwelt angemeldet. Ihr Debütalbum aus dem April diesen Jahres vereinte Afrobeat mit Psychedlic Rock und hat es prompt in die Top Ten-Liste von Rough Trade der besten Alben des Jahres geschafft. Auf der Erfolgswelle schwimmend schiebt die Band aus Los Angeles noch eine EP nach.

Animal Noises“ (Riding Easy Records) enthält drei Songs plus eine Instrumental-Version des Titeltracks. Die EP stellt eine schöne Ergänzung dar und bietet mit dem Fela Kuti-Cover „Sorrow Tears and Blood“ den wohl bisher stärksten Song, den Here Lies Man geschrieben haben.

Der Track kommt sehr locker und entspannt daher. Es zeigt, dass die Band dann richtig gut ist, wenn es in Richtung bekiffte Lounge geht. Im Gegensatz dazu ist der Titeltrack wieder sehr hektisch geraten. Der Groove wird immer wieder durchbrochen.

Chico Mann steuert einen Remix von „You Ain’t Goin‘ Nowhere“. Der Song wird dubbig und eine schräge Orgel erhält viel Raum. Insgesamt sehr toll, nur die Verfremdung des Gesangs hätte es nicht gebraucht.

Fazit: Wegen des Fela Kuti-Covers lohnt sich die EP. Der Rest ist okay.