Review: Henrik Appel – Burning Bodies

Der Schwede mit Garage Rock-Wurzeln setzt auf seinem Solo-Debüt auf reduzierten Schrammelsound.

Henrik Appel spielte mit Lion’s Den und Martin Savage Gang klassischen Garage Rock. Für sein Solo-Debüt wählt der Schwede nun einen anderen Ansatz. Auf „Burning Bodies“ (PNKSLM) setzt er auf Reduktion.

E-Gitarre und Gesang, hier und dort etwas Percussion oder ein Keyboard, aber dann sehr zaghaft eingesetzt. Mehr braucht es nicht. Die Songs leben von seiner kraftvollen Stimme, die zwischen Verzweiflung und Euphorie alle Muster bereithält.

Die Gitarre schrammelt, es ist immer noch schräger Garage Rock, aber halt entschlackt. Appel schafft es, den minimalistischen Ansatz über die Platte durchzuziehen. Da fehlt einem trotzdem nichts. Erst „Tomorrow“ wird etwas fülliger.

Das sehr eingängige „Tears“ wird abgelöst vom wunderschönen „Struggle“. Es folgen Nummern mit melancholischem Anstrich, bevor dann „I Put My Makeup One“ beschwingten Rock’n’Roll anbietet. Es sind sogar Handclaps mit dabei.

„Green Eyes“ ist sanft, „Grow Old“ eine tolle Folk-Nummer. „Dark Is The Night“ ist dann wirklich reduziert und eine fantastische Schlussnummer.

Fazit: So einfach kann es gehen.

7.8

Fazit

7.8/10
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