Review: HENGE – Nothing Head

Da serviert uns die Band aus London ja einen mächtigen Brocken.

HENGE aus London haben sich dem schwerfälligen Noise Rock verschrieben. Man pendelt hierbei zwischen Drone und Sludge, dazu gibt es inbrünstigen Gesang. Mit „Nothing Head“ (God Unknown Records) liegt nun der zweite Longplayer vor.

Für Chill-Out-Sessions ist auch diese Platte eher ungeeignet, auch wenn es mit „Compressor“ einen staubig verlorenen Beginn gibt.

Das Tempo ist immer schwerfällig, die Stimmung stets drückend. Da gibt es nicht viel Licht. „The Sea“ versucht noch etwas Freundlichkeit mit weniger Gitarrenwand und mehr Raum zu versprühen, gibt aber nach gut der Hälfte auf.

Richtig brutal wird es dann mit „Beginners“. Mächtig wälzt sich der Song dahin. Dieser Stil wird beibehalten, bis „Teddy Bear“ kurz mit Drone liebäugelt.

„Draclia“ ist ein Song in bester Sleep-Manier, also episch lang und repetitiv hart. Das Highlight kommt zum Schluss. „Nike“ beginnt mit Feedback-Geschwurbel, entwickelt dann einen gnadenlosen Sog.

Fazit: Fast etwas eintönig, gerade noch genug Abwechslung, um gut zu sein.

7.6

7.6/10
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