Review: Helicon – This Can Only Lead To Chaos

Die Psych-Rocker aus Glasgow beschäftigen sich auf ihrer zweiten Platte mit dem Zeitalter der Dummheit.

2017 leisteten Helicon auf ihrem Debütalbum Schwerstarbeit. Sie schichteten, stellten undurchdringbare Wände auf, überzogen mit Hall. Es war ein tolles Neo-Psych-Album, das vornehmlich packend war.

Das neue Werk steht dem in nichts nach. „This Can Only Lead to Chaos“ (Fuzz Club) trägt seine inhaltliche Ausrichtung im Titel. Es geht um die Verblödung der Massen. Unfähige Personen werden gewählt, Manipulationen zugelassen und die Revolution verschoben.

Helicon begegnen dieser Tendenz mit viel Zorn und Wucht. „With Graceful Menace“, im letzten Drittel des Albums zu finden, mutet wie ein Filmscore zu einem beunruhigenden Film an. Hier verzichtet man auf den harten Rock und lässt atmosphärische Klänge los.

Die Band aus Glasgow neigt stark zu instrumentalen Tracks, die stets bedeutungsschwanger ausfallen. „Sound Of Confessions“ eröffnet mit Dringlichkeit und Noise. „The Sun Also Rises“ und „Bardo Thodol“ wenden sich dann orientalischen Klängen zu.

Wunderbar geraten der Shoegaze auf „In The End“, der an einer Noise-Mauer zerschellt, oder das mit großen Posen versehene „Pure Filth“.

Fazit: Das Ende ist nah.

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