Review: Heaters – Matterhorn

Die Heaters im Aufbruch: Ihr neues Album ist ein Selbstfindungstrip.

Am Anfang war das Ende: Kurz vor den Aufnahmen zum vierten Studioalbum „Matterhorn“ (Beyond Is Beyond Records) verließ Gründungsmitglied, Gitarrist und Co-Sänger Andrew Tamlyn die Heaters. Grund war der umfangreiche Tourplan der Band, den Tamlyn nicht mehr mitgehen konnte.

Seit der Gründung der Band im Jahre 2013 wurde permanent veröffentlicht und live gespielt. Zur Ruhe kommt die Psych-Band aus Michigan jetzt auf „Matterhorn“. Ihr hektischer Surf wurde schon auf dem Vorgänger „Baptistina“ zugunsten flächiger Sounds aufgegeben. Nun fühlt sich die neue Platte wie ein einziger Selbstfindungstrip an.

Sehr passend ist dabei Titel und Cover des Albums. Wo sonst kommt zur inneren Reihe, als auf einer Bergwanderung. Die Heaters spielen sich als erstarktes Quartett frei und bieten dabei weite Flächen an. Es ist eine Platte aus einem Guß, die Songs fließen ineinander über. Man hat es mit einer dieser Platten zu tun, die man anmacht und sich dann zurücklehnt. Keine Berieselung, eher Zufluchtspunkt.

Leider bedeutet dies aber auch, dass die Höhepunkte ausbleiben. Aber das ist auch okay, soll sich die Band nun formieren und ruhig an weitere Aufgaben herantreten.

Fazit: Die Heaters machen immer noch tollen Psych, wenn nicht den besten.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr