Review: Headroom – Head in the Clouds

Kryssi Battalene von den Mountain Movers zeigt erneut, wie toll sie Gitarre spielen kann.

Die Gitarren-Göttin Kryssi Battalene entschied sich 2016 die Underground-Szene von New Haven zusammen zu trommeln und die Band Headroom aufzumachen. Battalene ist zusätzlich noch bei dem vertrippten Psych-Projekt Mountain Movers aktiv und nahm von dort gleich ein paar Mitglieder mit. Nun liegt die Debüt-LP von Headroom mit dem Titel „Head in the Clouds“ (Trouble in Mind) vor.

Im Mittelpunkt steht das ausgefeilte Gitarrenspiel von Battalene. Beinahe unglaublich, was sie aus dem Instrument holen kann. Die Band bietet sphärischen Psych-Rock an und beschränkt sich dabei auf fünf Songs, die teilweise an die zehn Minuten lang sein können.

Der Einstieg in das Album erfolgt abrupt. „How to Grow Evil Flowers“ hat den Anschein, als ob man eine Tür zu einem Raum geöffnet habe, in dem sich eine Band mitten in einem Jam befindet. Es folgt das kürzeste Stück der Platte. „Millers Pond“ bietet etwas zugänglicheren Psych. Battalene singt und versteckt dabei ihre Stimme unter unzähligen Schichten.

„The Second Blazing Star“ ist etwas experimenteller gehalten. Das Titelstück startet zunächst mit weiten Synthie-Flächen, bevor sich die Gitarre dann langsam in den Vordergrund schraubt. Mit „Flower Of Light“ kehrt etwas Ruhe ein. Erst nach knapp fünf Minuten nimmt der Song Tempo auf, Gesang setzt ein und alles verdichtet sich.

Fazit: Eine fast schon meditative Jam-Psych-Platte, die vom grandiosen Gitarrenspiel lebt.