Review: Halasan Bazar – Burns

Bei manchen Bands ist es ja unverständlich warum sie immer noch relativ unbekannt ist. Der Psych-Folk von Halasan Bazar hätte zum Beispiel mehr Aufmerksamkeit verdient.

Halasan Bazar aus Kopenhagen laufen seltsamerweise etwas unter dem Radar. Dabei haben sie mit „Burns“ (Requiem pour un twister) jetzt ihr mittlerweile drittes Album veröffentlicht. Zuvor hatten wir tollen Psych Folk auf „Space Junk“ und etwas Düsternis auf „8“. Mit „Burns“ lässt die Band wieder die Sonne rein und hüpft beschwingt durch elf wundervolle Songs.

Stellenweise fühlt man sich an eine Laid-back-Version von Friska Viljor erinnert. Mag auch an den Stimmähnlichkeiten liegen. Doch die Parallele betrifft auch die Fähigkeit, einen Song zu inszenieren ohne in Pathos abzuschweifen. Besonders gut gelingt dies auf „Honest People“, das pure Euphorie verbreitet.

„Freak“ ist dann mit seiner Orgel schön eingängig und ein echter Hit. Etwas räudiger wird es mit „Get Sick and Die“. Country mischt sich bei „Under the Water“ ein. Das mächtige „The Comedown“ ist so etwas wie der Höhepunkt des Albums.

Fazit: Psych Folk für die große Bühne. Ein wundervoll inszeniertes und produziertes Album, das die Band auf die großen Bühnen spülen muss.

 

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