Review: Habibi – Anywhere But Here

Frisch aus der Pause: Die erste LP seit sieben Jahren gerät für die Sixties-Psych-Band zum Triumphzug.

Habibi hatten 2013 ihr Debüt vorgelegt, waren dann verschwunden. Erst fünf Jahre später kam es zum Comeback. Die „Cardamon Garden“-EP zeigte frische neue Ansätze, fernöstliche Klänge wurden in den Sixties Psych eingewebt. Es schien wieder gut zu funktionieren bei den New Yorkerinnen.

Nun gibt es mit „Anywhere But Here“ (Muddguts) einen neuen Longplayer. Eingerahmt von zwei absoluten Hits bieten Habibi Middle Eastern Psych, Surf, Sixties Rock und Garage Pop.

Die beiden Hits: Das eröffnende „Angel Eyes“, das sehr coolen und melodischen Sixties Psych anzubieten hat, sowie die Abschlussnummer „Come My Habibi“, das beschwörende Tuareg-Musik auffährt.

Anhand dieser beiden Songs erkennen wir die Varianz. Habibi können einen entspannten Rock-Song schreiben, sich aber auch atmosphärischen Dingen zuwenden.

„Bad News“ ist fuzzy, „Born Too Late“ poppig, „Mountain Song“ galoppierend. Eingestreut werden schöne, mystische und gefühlvolle Nummern, wie etwa „Flowers“, „Stronghold“ und „Dragging Me Down“.

Kurz vor dem Ende gibt es mit „Misunderstood“ und „Hate Everyone But You“ sogar Punk. Kann man mehr erwarten? Lasst uns auf jeden Fall nicht mehr sieben Jahre warten, Habibi!

Fazit: Großartiger Rock, die auf jedem Track neue Geheimnisse offenbaren.

8.9

8.9/10
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