Review: Guaxe – dto.

Zwei brasilianische Psych-Rocker treffen sich am Rande des Regenwalds und bringen wundervolle Songs mit.

Immer wieder nahm Dino Almeida (Boogarins) Freund Pedro Bonifrate (Supercordas) mit in seine Heimatstadt Paraty am Rande des Regenwalds mit. Die beiden Brasilianer spielten, genossen die malerische Stadt und die Klänge des Waldes.

Ein paar Songs entstanden, irgendwann war ein Projektname fällig. Sie wählten Guaxe, benannt nach einem heimischen Vogel. Auf dem nun erscheinenden Debütalbum (via OAR) packten sie sieben Tracks.

Der Sound von Almeida und Bonifrate hat etwas von Homemade, kann aber auch breitflächig sein. Es ist Psych Pop, stets verschwurbelt, aber auch herrlich melodisch, Musik, die man an einem brasilianischen Sandstrand in einer Stadt im Nirgendwo auflegen würde.

Nur „Nilo“ zeigt sich etwas düsterer und melancholischer. Zudem ist „Avesso“ reduziert und eindringlich. Ansonsten tanzen wir zu forschem Beat auf „Desafio do Guaxe“ und gießen uns zu „Pupilxs“ noch einen Cocktail ein.

„Onda“ ist cooler Psych Pop. Auf dem abschließenden „Povo Marcado“ wird es rockiger, die spielerischen Elemente überwiegen aber weiterhin.

Fazit: Erfrischend und sehr persönlich.

8.4

8.4/10
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