Review: Guantanamo Baywatch – Desert Center

Guantanamo Baywatch verändern ihren Party-Surf-Sound für ihr neues Album nicht. Warum auch.

Guantanamo Baywatch haben für ihr viertes Album da angeknüpft, wo sie mit dem Vorgänger aufgehört haben. Wie schon auf „Darling…It’s Too Late“ mischt die Band aus Portland auf „Desert Center“ (Suicide Squeeze Records) instrumentale Tracks mit gesungenen Liedern. Klassische Surf-Songs wechseln sich mit Party-Psych-Punk-Tracks ab. Das Rezept funktioniert, weshalb also ändern.

Die Instrumental-Tracks sind teilweise sehr klassischer Surf, wie etwa auf „Witch Stomp“. Hier werden Größen des Genres gekonnt interpretiert. Mal mischen sie dann etwas Tropical oder Mariachi bei („Conquistador“). Dann geht es bei hohem Tempo ordentlich zur Sache („Area 69“). Den Bad-Ass-Surf, den Quentin Tarantino so schätzt, haben sie mit „The Scavenger“ ebenso im Gepäck.

Wird gesungen, dann ist da immer Party mit dabei. „Neglect“ ist zum Mitsingen geeignet und erinnert etwas an Natural Child. Zurückhaltender ist „Blame Myself“, während „Video“ fast schon punkig ist. Party-Surf zum Tanzen gibt es mit „Mesa, AZ“.

Fazit: Eine sehr abwechslungsreiche Platte, auch wenn dick „Surf“ draufsteht. Zaubert auf jeden Fall ein Feel-Good-Lächeln herbei.

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