Review: Graveyard – Peace

Nach kurzer Auflösung und bald darauffolgender Reunion sind die Schweden mit einer neuen Platte zurück. Geändert hat sich nichts.

Im September 2016 hatten sich Graveyard aufgelöst. Kaum waren die Tränen getrocknet, waren die schwedischen Heavy-Psycher schon wieder zurück. Nun legen sie ihr neues Studioalbum vor, ihr insgesamt fünftes. „Peace“ heißt es und erscheint erneut via Nuclear Blast.

Drummer Axel Sjöberg ist nun nicht mehr dabei, für ihn sitzt Oskar Bergenheim hinter dem Schlagzeug. Am kraftvollen Drum-Sound hat sich nichts geändert. Insgesamt sind sich Graveyard sehr treu geblieben.

Sie spielen weiterhin mal hart groovenden dann wieder eingängig driftenden Heavy Psych, der sich sehr nach 1970er anhört. Als vor gut zehn Jahren das Debüt erschien, war diese Art des Retro Rocks noch relativ neu. Viele Bands, darunter u.a. Kadavar und Blues Pills, haben sich in weiterer Folge an diesen Trend angedockt und so klingt die Graveyard-Musik eben leider nicht mehr frisch.

Seis drum, die Tracks sind allesamt sehr solide und eingängig. Rasant geht es mit „It Ain’t Over Yet“ und „Please Don’t“ zu. Dazwischen gibt es eher driftende Songs, wie etwa „The Fox“ oder „Birds of Paradise“. Ganz sanft wird es mit „See The Day“ und „Del Manic“. Mit „Low (I Wouldn’t Mind)“ gibt es zum Ausklang einen ganz passablen Jam. Joakim Nilsson singt immer noch toll und die Arbeit an den Instrumenten ist weiterhin stark.

Fazit: Fans werden nicht enttäuscht werden.

7.2

Fazit

7.2/10