Review: Grace Sings Sludge – Christ Mocked & The End of a Relationship

Die Kalifornierin Grace Cooper hat erneut tolle Songs für uns.

Während Grace Cooper mit The Sandwitches eingängigen Garage Folk spielt, war ihr Soloprojekt Garce Sings Sludge schon immer durch einen experimentelleren Ansatz gekennzeichnet.

Wenn es auch weiterhin Folk-Songs waren, wagten sich die Arrangements oft in dornige Gefilde. So zuletzt auf dem 2017er „Life With Dick“ und nun auch in reduzierter Form auf der neuen Platte „Christ Mocked & The End of a Relationship“ (Empty Cellar).

Cooper schrieb alle Songs, spielte alle Instrumente, bis auf einen kleinen Gastauftritt von Dick Stusso. Sie präsentiert wundervolle Balladen, die verträumt angelegt sind, dann wieder dramatische Geschichten erzählen, aber immer berühren.

Dabei ist die Produktion hier so klar wie nie, der LoFi wird abgeschüttelt und so gewinnen die Songs an Tiefe. Hervorragend ist bereits der Opener „Christ fucking mocked“, der ihre Stimme schön ins Zentrum rückt und uns gleich die erste Gänsehaut verpasst.

„The pledge“ hat etwas Country-Schwung, „Falling in love with him again was the most exciting time in my life“ fällt dafür reduziert und sehr persönlich aus.

Experimenteller geraten die Spoken Word-Beiträge „The Hackers“ und „Borderlands“. Ansonsten ist die Platte sehr zugänglich, trotz ihrer Schwere.

Fazit: Wundervolle Lieder, toll arrangiert, perfekt vorgetragen.

8.7

8.7/10
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