Review: GØGGS – Pre Strike Sweep

Vier Jungs machen Krach: Die Band um Chris Shaw und Ty Segall legt ein zweites Album vor.

Zwei Jahre nach dem krachenden Debüt kehren Ty Segall, Charles Moothart (CFM, Ty Segall Band) und Chris Shaw (Ex-Cult) als GØGGS mit einer neuen Platte zurück. Das Trio wird auf „Pre Strike Sweep“ (In The Red) ergänzt um Michael Anderson am Bass.

Man wollte ein neues Kapitel aufschlagen, heißt es im Pressetext, die alten GØGGS zerstören und neue Standards festlegen. Dabei ist das Ergebnis schon sehr ähnlich zum Vorgänger, auch wenn das Quartett etwas mehr Varianz hineingebracht hat.

Es brummt immer noch sehr stark und über weite Teile wird rasanter Garage Punk geboten. „Vanity“ ist fast schon unangenehm und bohrend, dazu gibt es dann noch Shaws heftige Shouts. Insgesamt sind die Stellen, die der Entlastung dienen sollen, rar gesät. Die meiste Zeit gibt es volles Tempo und schräge Sounds.

„Killing Time“ ist fett, räudig und hektisch. Der Titeltrack ist böse schabend, arbeitet Thrash-Metal-Soli ein und endet im verschwurbelten Fuzz Punk. „Still Feeding“ ist etwas lockerer, dennoch noch Punk.

„CTA“ hört sich sehr britisch an, „Disappear“ ist ungemein heftig. Atmosphärischer wird es gegen Ende mit „Ruptured Line“ und „Funeral Relief“.

Fazit: Gut, aber halt auch ohne richtige Highlights.

7.8

Fazit

7.8/10
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