Review: Goat – Fuzzed in Europe

Die schwedische Psych-Rock-Band hat sich den Ruf als einer der besten Live-Acts überhaupt erarbeitet. Da ist es nur konsequent, mal wieder eine Live-Platte zu bringen.

Zur Release-Tour ihres 2016er-Werks „Requiem“ haben Goat beschlossen, jedes Konzert aufzunehmen. Ein Jahr später haben sich die schwedischen Psych-Rocker durch den Berg an Songs gearbeitet und sechs davon für die Live-Platte „Fuzzed in Europe“ (Rocket Recordings)  ausgewählt.

Goat sind ja als wahnsinnig gute Live-Band bekannt und haben bereits mit „Live Ballroom Ritual„, veröffentlicht 2013, einen Konzertmitschnitt in ihrer Diskografie stehen. Damals konnten wir die Anfänge der Band erleben und die Stücke wurden beinahe 1:1 nachgespielt.

„Fuzzed in Europe“ verfolgt nun einen anderen Ansatz. Die Songauswahl erstreckt sich über das komplette Schaffen, mit „The Sun The Moon“ ist gar eine frühe B-Seite mit dabei, die aber relativ belanglos ausfällt.

„Talk To God“ von „Commune“ bekommt ein langes Intro und wird dann mit etwas mehr Gitarren aufgefettet. „Time For Fun“ ist als Studioproduktion eigentlich eine knackige Single, erhält hier aber einen Jam-Part. Nahe am Original bleibt dafür „I Sing In Silence“ von „Requiem“ und relaxter Psych wird geboten.

Die „Commune“-Schlussnummer „Gathering of Ancient Tribes“ geht den anderen Weg und wird etwas knackiger gehalten. Der treibende Beat kommt hier aber gut raus. Der wohl größte Hit von Goat ist „Run To Your Mama“ von der Debüt-LP „World Music“. Der Track wird in dieser Version auf über zehn Minuten gestreckt und das Grundthema endlos gedehnt.

Fazit: Wer in Erinnerungen schwelgen möchte, ist hier gut bedient.

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