Review: Fruit Bats – Gold Past Life

Folk-Rocker Eric D. Johnson bringt eine Trilogie zu Ende und schenkt uns Hoffnung.

2014 startete Eric D. Johnson unbewusst eine Trilogie von Platten, die nun mit dem aktuellen Fruit Bats-Werk „Gold Past Life“ (Merge) zu Ende geht. Zuvor war da Verlust, Verlorenheit und Angst, jetzt liegen die schweren Zeiten hinter uns.

„Gold Past Life“ gibt Hoffnung, die Augen wollen wir aber nicht verschließen. Johnson gestaltet den Sound dafür etwas luftiger und fröhlicher, nicht ohne auf die atmosphärischen Passagen zu vergessen.

Unterstützt wird er von zahlreichen Gästen. Vom 2016er Vorgänger „Absolute Loser“ nimmt er David Dawda (Bass) und Tim Ramsey (Pedal Steel) mit. Zudem sind u.a. Meg Duffy von den Hand Habits und Neal Casal (Circles Around The Sun) dabei. Produziert hat Johnson zusammen mit Thom Monahan.

Der Folk ist wunderschön, zu Anfang mit „The Bottom of It“ und dem Titeltrack sehr beschwingt. In der Folge gestaltet sich die Platte etwas zurückhaltender und wird stellenweise sehr intim.

Wunderbar sind das mit Streichern angereicherte „Cazadera“ und das schwelgerische „Mandy from Mohawk (Wherever You May Be)“. Insgesamt fühlt sich die Platte sehr wohlig an, wie von guten Freunden vorgetragen.

Fazit: Liebenswert.

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