Review: Froth – Duress

Kurz haben sich die Kalifornier gesammelt und kehren mit neuen Ideen zurück. Sie vertiefen ihren Shoegaze/Kraut Rock.

Nach der letzten Platte ließen Froth ihr Projekt ruhen. Allerdings sind lediglich etwas mehr als zwei Jahre zwischen „Outside (briefly)“ und der neuen Platte „Duress“ (Wichita) vergangen. Andere Bands nehmen sich mehr Zeit, man frage etwa Tool.

Die Pause wurde jedenfalls genutzt, um am Sound zu feilen. Man bewegt sich weiterhin im Kosmos zwischen Shoegaze, Kraut Rock und Dream Pop. Allerdings ist er noch tiefgehender. Kein Song gleicht dem anderen.

Synthie-Magier Tomas Dolas (Mr. Elevator) ist wieder mit dabei, hat zusammen mit Joo-Joo Ashworth produziert. Zwischen all dem Fiepsen, der kreischenden Gitarren und den spaceigen Sounds ist viel Raum für Entspannung.

So startet „Laurel“ unbequem, bleibt aber im Verlauf ruhig und vor allem catchy. Auch „Catalog“ hat diesen nervenaufreibenden Beginn. Auf „Dialogue“ wird der Song mehr in Richtung Sixties Psych gedrängt und bleibt straight zurückhaltend.

Experimenteller wird es mit „a2“, das schön im Fluss ist und ohne Gesang auskommt. „77“ ist LoFi, arty und technoid, während „Xvanos“ erstklassiger Dream Pop ist, der mit der Zeit aufgebrochen wird.

Fazit: Entschleunigung brutal.

8.1

8.1/10
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