Review: Frankie and the Witch Fingers – Monsters Eating People Eating Monsters…

Weniger Prog, mehr straighter Psych Rock auf der neuen Platte der Kalifornier.

Mit dem letztjährigen „ZAM“ zündeten Frankie and the Witch Fingers eine neue Stufe. Man entwickelte sich vom Sixties Psych zum Prog. Ein fantastisches Album, das halsbrecherisch rockte, dann wieder ausufernd jammte.

Nun der Nachfolger, „Monsters Eating People Eating Monsters​.​.​.“ (Greenway / The Reverberation Appreciation Society). Die Kalifornier sahen sich mit Line Up-Wechseln konfrontiert. So verließ etwa der langjährige Bassist Alex Bulli vor den Aufnahmen die Band.

Das tut der Qualität keinen Abbruch. Einziges Manko: Die Platte ist zu kurz. Gerne hätte man sich noch eine Stunde länger diesem tollen Psych Rock hingegeben.

Die Klammern sind „Activate“ und „MEPEM…“, die genau dort weitermachen, wo „ZAM“ aufgehört hat. Etwas Prog, etwas Psych, viel Raum für Improvisationen, dabei von prägnanten Drums zusammengehalten. Tolle Nummern!

Dazwischen wird es knackiger und fokussierter. „Reaper“ entfesselt schönen Fuzz, „Sweet Freak“ ist einfach nur entspannter Psych Rock. „Where’s Your Reality?“ gerät dann etwas forscher.

„Simulator“ groovet sehr cool, schwenkt zu einem packenden Jam über. Hier ist etwas mehr Sixites Psych angelegt. Ein Wahnsinnsstück ist dann das hektische „Cavehead“.

Alles in allem nicht ganz an „ZAM“ heranreichend, trotzdem einer der besten Psych Rock-Platten des Jahres.

Fazit: Wir sind noch nicht satt.

8.9

8.9/10
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