Review: Forest Ray – Laughing

Die Psych-Band aus Seattle bietet auch auf ihrem zweiten Album warme und entspannte Sounds an.

Forerst Ray mögen es gerne analog. Sie versuchen mit altem Equipment intime Momente zu schaffen. Auch auf ihrem zweiten Longplayer fühlen wir uns so in eine warme Wolldecke eingewickelt. „Laughing“ (Forest Ray Records) heißt das Werk und beinhaltet sieben Songs, die allesamt in Richtung Fünf-Minuten-Marke schielen.

Der Gesang ist hinter viel Hall versteckt, das Tempo ist zumeist langsam treibend. Eine schwebende Flöte sorgt für Akzente, die auch das Vibraphon gerne liefert. Retro ist auch der Sound, der an die 1960er erinnert.

„Run to the Night“ ist leicht vertrippt, aber auch sehr eingängig. Das verrauschte „Nothing to Do“ gleitet elegant dahin. „Caught in a Feeling“ ist sehr einnehmend.

Mit dem Titeltrack reiten wir gen Wüste. Zusätzlich hat der Song etwas Loungiges, ein arger Kontrast, der aber sehr gut funktioniert. Auf „Lucia“ wird die Fuzz-Gitarre ausgepackt. Es rumpelt und schiebt, insgesamt die wildeste Nummer. Mit „Miles Away“ und „Down the Road“ entspannen wir uns dann wieder.

Fazit: Sehr coole Sixties-Psych-Platte.

8

Fazit

8.0/10
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