Review: Flyying Colours – Fantasy Country

Wohl texturierter Shoegaze in der Tradition der 1990er.

Flyying Colours haben sich dem Shoegaze der 1990er verschrieben. Dabei klingen die Australier sehr britisch. Das 2016er Debüt „Mindfullnes“ war schon recht gut und so ist es auch mit dem zweiten Album „Fantasy Country“ (Club AC30/Poison City).

Ihr Sound ist reich an Textur, hat poppige Momente, ausladende Gesten und verträumte Passagen. Ganz dem Genre treu, dabei wirklich gut gemacht.

Träumerisch, dennoch forsch und dicht, so sind die meisten Songs umschrieben. Nachdenklicher wird es mit „Its real“, sehr poppig mit „Ok“. „White Knuckles“ verliert sich schon.

Dass sie die Überleitung zum Neo Psych auch hinbekommen, beweisen die Flyying Colours auf der Schlussnummer „Boarding Pass“. Man begeht die Brücke, die vom traditionellen Shoegaze gelegt wird und fühlt sich dort sehr wohl.

Fazit: Nicht furchtbar neu, aber gut dargeboten.

7.8

7.8/10
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