Review: Flower Graves – Living In Disguise

Die Band beruft sich auf die ruhmreiche Vergangenheit texanischer Psych-Bands. Dabei behalten sie den Blick für die Gegenwart.

Mitte der 1960er kam in Texas eine Psych Rock-Bewegung in Fahrt, die fuzzige Garage-Sounds mit versponnenen Arrangements verknüpfte. Die bekannten Protagonisten waren The 13th Floor Elevators oder Bubble Puppy.

Die Flower Graves heften sich nun an die Fersen. Stammen sie doch ebenfalls aus Texas und wissen einen entspannt verstrahlten, dann wieder wilden Psych Rock zu fabrizieren. Das zeigen sie eindrucksvoll auf „Living In Disguise“ (Wallflower).

Doch nicht nur die Vergangenheit interessiert die Band, auch aktuelle Bewegungen werden aufgenommen. Die wuchtigen Black Angels tauchen auf, ebenso wie die jammigen Außerirdischen von Holy Wave.

Die acht Nummern der Platte beschäftigen sich mit unterschiedlichen Sub-Genres. Während „Mystic Signs“ noch traditionell gerät, rockt „Sun Won’t Lie“ ungestüm und mit viel Fuzz.

Der Titeltrack ist moderner und stimmungsvoll, auf „La Playa“ gibt es dann einen instrumentalen Surf-Track. Sehr cool ist das mystische „Sea Of Clover“. Endlos driftet „Night Byrd“ dahin. Zum Abschluss gibt es mit „Anything Else“ noch einen Ohrwurm.

Fazit: Tolle Platte, braucht sich nicht zu verstecken.

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