Review: Flamingods – Levitation

Die International Psych Explorers aus London haben sich die Discokugel in ihr Studio gehängt.

Partymodus an: Die Mitglieder der Flamingods leben erstmals seit langer Zeit wieder auf einem gemeinsamen Kontinent und sie feiern dies auf ihrer neuen Platte „Levitation“ (Moshi Moshi) ausgiebig.

Dance-Beats treiben an, darüber arbeitet funky Psych Rock. Das Album fühlt sich sehr kompakt an und macht ungeheuer Spaß. Man merkt direkt, wie es neu gefunkt hat.

„Paradise Drive“ brettert gleich mal herein, ohne groß zu fackeln und hängt die Discokugel gut sichtbar auf. War der 2016er „Majesty“ Vorgänger noch eher locker flockig und reduzierter, geht es hier sehr viel satter und wuchtiger zur Sache.

Die Einflüsse der Musik des Nahen Ostens sind zurückgeschraubt, melden sich noch am deutlichsten auf dem vertrackten „Nizwa“.

Bei all dem Tempo vergessen die Flamingods nicht die Entspannung. „Koray“ bietet etwa relaxte Grooves mit spaceigen Synthies, „Peaches“ driftet weg.

Episch geben sich „Mantra East“ und der Titeltrack. Beide Tracks beginnen sehr flächig, entwickeln sich dann zu Dancefloor-Füllern.

Fazit: We like to party!

8.5

8.5/10
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