Review: Firefriend – Yellow Spider

Drei Monate nach „Sulfur“ melden sich die Brasilianer mit einem neuen Longplayer. Dieses Mal: Mehr Butthole Surfers-Schwurbel-Space-Sound.

Sulfur“ erschien im April und zeigte Firefriend in Bestform. Die Band aus Brasilien lieferte ein tolles Werk ab, bediente sich beim Space Rock und webte Noise-Elemente ein. Experimentelle Sounds trafen auf epische Psych-Jams.

Nun steht bereits der Nachfolger zum Download bereit. Er nennt sich „Yellow Spider“ und bietet sieben neue Songs. Darauf lassen es Firefriend zumeist etwas gediegener angehen.

Die Songs driften oft, geben sich luftig. Auffallend sind die vermehrt zum Einsatz kommenden Schwurbel-Sounds, wie sich auch gerne die Butthole Surfers verwendeten. Nur an manchen Stellen kippt man mehr zum Noise, wie etwa auf dem klimpernden, dennoch zugänglichen Titeltrack.

Oder auf „The Third Wave“, bei dem sich hinter dem Feedback-Gewitter ein wundervoller Song verbirgt. Das abschließende „Shutdown Your Electronic Hallucinations“ liebäugelt immer wieder mit Experimenten, ist schlußendlich doch aber recht straight rockend.

„Surface To Air“ startet mit einem fetten Groove, zerfließt dann aber. „Burning A Haunted House“, die sicherlich stärkste Nummer der Platte, ist sehr vertrippt, verdichtet sich mit der Laufzeit. Entspannt und hell wird es mit „Ultra-Violet Thing“ und „Juxtaposed Parallax“. Damit hat diese beruhigende Klangfarbe definitiv Oberhand.

Fazit: Wieder verdammt gut.

7.8

Fazit

7.8/10
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