Review: FEELS – Post Earth

Wow, da ist den FEELS ein Meilenstein von einem Album gelungen. Hut ab!

Drei Jahre nach dem Debüt legen die FEELS ihr neuestes Album vor. „Post Earth“ (Wichita) zeigt eine gereifte Band mit dem Hang, sich auszuprobieren. Während der Vorgänger wummernder Garage Psych war, erlaubt man sich hier viel mehr Raum für schwerelose Kompositionen.

Beinahe ein Quantensprung, wenn man die beiden Werke aneinander hält. Zwischen den Platten liegen drei Jahre, in denen etwa Shannon Lay wunderbar folkige Solostücke vorlegte. Alle Mitglieder scheinen einen Schritt nach vorne gemacht zu haben

Punkige Momente bietet die Band aus Los Angeles weiterhin an, sie sind aber selten. „Deconstructed“ schreddert etwa herrlich. Auf „Tollbooth“ setzt nach bedrohlich lockerem Groove spät ein Inferno ein. Die dominante Klangfarbe ist aber vielschichtig, driftend und klimpernd.

Federleichter Garage Psych eröffnet die Platte auf „Car“. „Awful Need“ ist sehr atmosphärisch und steht auf unzähligen Pfeilern. Sehr cool ist „W.F.L.“ geraten, das angenehm dahingroovet.

Es folgen die besten Momente der Platte. „Sour“ ist sehr ausufernd, „Last Chance“ dann wuchtiger. Der Titeltrack deutet immer wieder Fuzz Punk an, lässt ihn aber nicht ganz los. Auf dem schrägen „Anyways“ mag man Erase Errata heraushören.

Fazit: Wir sind sprachlos…Repeat!

9.4

9.4/10
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