Review: FAVX – Welfare

Auf ihrer Debüt-EP bieten die Spanier alles zwischen Noise Rock und Garage Punk an.

Schwierig zu fassen, in welches Genre FAVX aus Madrid wirklich einzuordnen sind. Auf ihrer Debüt-EP „Welfare“ (Burger Records) tingeln sie zwischen schwerem Noise Rock, catchy Fuzz Punk und Emocore-Anleihen hin und her. Hier ist Wut, dort ist Freude. Variantenreich ist die Platte, keine Frage.

Der Eröffnungstrack „The Dancer“ präsentiert sich als sehr wendiger Noise Rock. Es gibt sehr viele Breaks und Tempowechsel, Durchgängigkeit ist nicht vorhanden. In „Fireking“ wird der Fuzz so laut aufgedreht, dass es beinahe in den Ohren weh tut. Als Gegenpol gibt es einen sehr poppigen Einschlag.

„Flowers of the West“ ist beinahe Emocore, aber auch Punk und Garage Rock. „Vanilla“ ist die wohl straighteste Nummer und kommt als euphorischer Punk-Track daher. Knackigen, schleppenden Noise gibt es auf „It’s Gone“. Mit „Born in the 90s“ endet die Platte. Der Track beginnt zunächst mit geradlinigem Punk, bricht dann aber in alle Richtungen aus.

Fazit: Beinahe fühlt man sich beim Hören überfordert. Insgesamt ist das aber schon sehr gut.