Review: Fake Fruit – dto.

Minimalistischer, schräger Post Punk, auf Reisen gewachsen.

Hannah D’Amato zog es von New York nach Vancouver und schlussendlich nach San Francisco. Immer im Gepäck: ihre Band Fake Fruit. Man spielte Shows, in wechselnder Besetzung. Nun ist das Projekt in Kalifornien gelandet und dort wurde auch das Debütalbum eingespielt.

Es erscheint via Rocks In Your Head Records und findet sich in der weiteren Umgebung von Post Punk ein. Hier fällt er minimalistisch und schräg aus. Stimmungsvolle Songs wechseln sich mit punkigeren Nummern ab. Insgesamt ein sehr gutes Album, das variantenreich ausfällt, dabei seinen DIY-Ethos behält.

„Miscommunication“ ist so etwas wie die Vorlage. Zunächst einfach und klimpernd, verdichtet sich der Song mit der Zeit. Die Gitarrenarbeit ist fantastisch, ebenso der Gesang von D’Amato.

Mit „Old Skin“ und „Lying Legal Horror Lawyers“ landen wir beim Punk. Große Gefühle gibt es mit „Keep You“ und „Yolk“, bei dem sogar etwas Emo herausschaut. Eigentlich alles super, was Fake Fruit da machen. Doch besonders gut gerät der Closer „Milkman“, der krautig dahintreibt, dann immer wieder ausbricht.

Fazit: Endlich angekommen.

Fake Fruit - Fake Fruit

8.7

8.7/10
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