Review: FACS – Present Tense

Immer noch schwer festzumachen, was das Trio aus Chicago da anbietet. Düsteren Art Rock?

Wieder hat sich die Welt für die FACS weitergedreht. „Present Tense“ (Trouble In Mind), das insgesamt vierte Album des Trios aus Chicago, verfolgt einen adaptieren Ansatz im Vergleich zu den Vorgängern.

Das letztjährige „Void Moments“ kippte ins Düstere, stellte dem Post Punk Techno und Industrial zur Seite. Das Ergebnis hatte weniger Rock, mehr kreischende Geräusche anzubieten. Mit „Present Tense“ erleben wir nun das kompakteste Werk der FACS.

Es rockt nun wieder mehr groovend, in Abwechslung mit atmosphärischen Stücken. Und dann gibt es mehr helle, zugängliche Stellen, wenn auch der Grundton weiterhin eher Grau ist.

Die erste Hälfte des Albums ist dabei wirklich sehr stark. „XOUT“, der Opener, brodelt vor sich hin, steigert sich dann zum lauten Industrial. „Strawberry Cough“ dreht dann die Maschinen ab, präsentiert warmen, flirrenden Rock.

Neun Minuten lang begleitet uns das atmosphärische, dabei intensive „Alone Without“, bevor dann der noisey Groove-Rocker „General Public“ hereinstolpert. Danach wird es eher ziellos, die Platte baut ab. Lediglich der Closer „Mirrored“ hat noch aufregende Momente zu bieten. Dennoch das wohl bisher stärkste Werk der FACS.

Fazit: Mehr Klangerlebnis als Rock-Platte.

FACS - Present Tense

8.4

8.4/10
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