Review: Evolfo – Site Out Of Mind

Underwater Psych Rock für heiße Tage im Pool.

Evolfo reisen durch Zeit und Raum, gehen in deinen Kopf, wühlen im Unterbewusstsein. Das neue Album der Band aus Brooklyn ist ein formidabler Acid Trip.

Site Out Of Mind“ (Royal Potato Family) dreht die Welt, die 2017 „Last of the Acid Cowboys“ hinterlassen hat, noch einmal auf dem Kopf. Die siebenköpfige Gruppe Suchender ergibt sich dem verwaschenen Psych Rock, legt ihn dabei eher poppig und großflächig aus.

Es hallt, brummt, driftet weg. Insgesamt eine sehr gemütliche Angelegenheit. Nur an manchen Stellen werden Evolfo hektischer, etwa auf „Strange Lights“ oder „Orion’s Belt“. Ansonsten ist der Fuzz zurückhaltend. Binnen Sekunden wird er auf „In Time Pt. 2 & Pt. 3“ eingefangen. Nur nicht zu stressig werden.

Dabei lullt die Platte nicht ein. Es sind Songs für die Schwimminsel im Pool. Der Beat streicht übers Wasser, die Sonne bringt die Eiswürfel im Drink langsam zum Schmelzen und die Sorgen sind längst vergessen.

Fazit: Einer dieser Sommerplatten.

Evolfo - Site Out Of Mind

7.8

7.8/10
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