Review: En Attendant Ana – Juillet

Die Garage Pop-Band aus Frankreich verfällt auf ihrem zweiten Album in Hektik.

Auf dem 2018er Debüt „Lost & Found“ spielten En Attendant Ana gefälligen, leicht verdaulichen Garage Pop. Seitdem hat sich Gitarrist Maxence Tomasso der Band angeschlossen. Liegt es an ihm, dass das neue Album „Juillet“ (Trouble In Mind) so hektisch klingt?

Oder sind es die weit nach vorne gemischten Drums, die immer wieder Unruhe hineinbringen? Hatten es die Franzosen bei den Aufnahmen eilig, waren sie auf der Flucht?

Jeder Song ist füllig, vertrackt und unruhig. Im Grunde aber melodisch, dann sägt eine Gitarre herein und die Trommeln klopfen eh immer im Duracell-Modus. Schade, denn so werden schöne Songs, wie „Somewhere and Somehow“ zu anstrengenden Angelegenheiten.

„From My Bruise To An Island“ präsentiert zur Albummitte verträumte Minuten, bis dann die Stimmung jäh zerschnitten wird. „When It Burns“ wäre so gemütlich, würde da nicht ständig irgendwas Brummen.

Fazit: Entspannt euch!

6.4

6.4/10
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