Review: Elkhorn – The Storm Sessions

Aus dem Schlimmsten das Beste machen: Das Psych-Folk-Duo aus New York war zusammen mit einem Freund eingeschneit.

Seit 2013 betreiben Drew Gardner und Jesse Sheppard ihr Psych-Folk-Projekt Elkhorn. Dabei war es für die New Yorker immer wichtig, sich gegenüber anderen Musikern zu öffnen. Auf dem 2019er „Sun Cycle / Elk Jam“ spielte man etwa mit Willie Lane und Ryan Jewell.

2018 organisierte man ein Konzert mit Mark Fosson, der sich in den 1980ern mit den Bum Steers einen Namen gemacht hatte. Leider wurde Fosson krank, verstarb kurze Zeit darauf. Das Konzert sollte mit Turner Williams (u.a. Guardian Alien) nachgeholt werden.

Doch dann kam ein Schneesturm dazwischen, Gardner, Sheppard und Williams waren eingeschneit. Warum nicht ein bisschen Jammen, dachte man sich. Das Ergebnis liegt nun als „The Storm Sessions“ (Beyond Beyond Is Beyond) vor.

Es sind zwei lange Improvisationen, die je eine Plattenseite einnehmen. Wir hören Psych Folk, gespielt von drei wunderbaren Gitarristen. Er fällt meditativ, dann aufwühlend, manchmal sogar etwas spaceig aus.

Die erste Seite startet beruhigend, wird dann im zweiten Teil knarzend, bis dann Hektik aufkommt. In der zweiten Hälfte bremsen sich Elkhorn und Williams noch mehr ein, verfallen in Drone, der dann spät in antreibenden Folk Rock übergeht.

Fazit: Die Zeit gut genutzt.

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