Review: Electric Citizen – Helltown

Zurück zu den Wurzeln heißt es für die Band aus Ohio auf ihrem dritten Album. Das bedeutet: Griffiger Heavy Rock ohne Spielereien.

Das 2016er „Higher Time“ war rückblickend kein allzu gutes Album von Electric Citizen. Zu viele Schnörkel, die ewige Orgel und eine Produktion, die der Band aus Ohio nicht gerecht wird, steht die Band doch für einfachen Heavy Rock. Den gibt es nun auf „Helltown“ (RidingEasy Records) wieder.

Bassist Nick Vogelpohl kehrte für das insgesamt dritte Werk zurück zur Band. Damit steht man wieder am Anfang und nähert sich auch im Sound wieder dem großartigen Debüt an. Der Heavy Rock kommt direkt daher, verzichtet auf ausufernde Jams und will einfach nur unterhalten.

Das gelingt sehr gut. Gleich die Eröffnungsnummer „Heart Attack“ ist knackiger Rock im Stile von Black Sabbath. Der Track zieht den Hörer sofort in den Bann. „Hide It In The Night“ setzt tolle Riffs auf atmosphärischen Psych auf.

„Cold Blooded Blue“ groovet angenehm dahin, ist erst behäbig und wird dann schneller. „Father Time“ ist zurückhaltender, mit „Ripper“ geht es wieder nach vorne. „New Earth“ und „Lunch“ präsentieren sich etwas ruhiger und verstolperter, einen Tempowechsel hat man aber immer in der Hinterhand.

Fazit: Direkt, ohne viel Fett und einfach gut.

8.2

Fazit

8.2/10
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