Review: Eerie Wanda – Pet Town

Marina Tadic legt ihr zweites Album als Eerie Wanda vor. Das Thema ist Einsamkeit, das Ergebnis klingt nach Urlaub unter Palmen.

Pet Town“ (Joyful Noise) ist das zweite Album von Eerie Wanda. Bandleaderin Marina Tadic, einst als Flüchtling von Bosnien in die Niederlande gekommen, thematisiert daraufhin die Einsamkeit. Das setzte sich auch im Aufnahmeprozess fort. Die Bandmitglieder fertigten ihre Parts getrennt voneinander an.

Die Isolation wird mit dem Schweifen in die Ferne bekämpft. Die Sounds erinnern an Sandstrände und lassen uns einen Urlaub buchen. Dabei befinden wir uns in den 1950ern und wünschen uns einen ausgelassen Hula zu erleben.

Psych Folk ist die Grundlage, dennoch wird sehr heftig Rock’n’Roll, Doo Wop und Tropical zitiert. Wären die Songs fetter instrumentiert, würden die meisten Tracks als straighte Rocknummern daherkommen. Zumeist ist es Tadic‘ wundervoller Gesang und das großartige Gitarrenspiel. Dazu liefert eine Drum-Machine Handclaps und verzaubernde Geräusche ummalen.

Alles ist hier catchy und eingängig. Ein Highlight ist das beschwingte „Sleepy Eyes“ mit seiner herrlich schrägen Orgel. Verträumte Phasen werden rasch aufgebrochen, wie etwa auf „Hands of the Devil“. „Magnetic Woman“ schmeckt nach der Ferne, „The Intruder“ ist sensationell schön.

Fazit: Gefällt allen Menschen, ohne Ausnahme.

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8.6

Fazit

8.6/10
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