Review: Easy Browns – Down On The Farm

Ein animalisches Psych-Rock-Werk.

Das dritte Album der Easy Browns hat ein Grundkonzept: Es geht um Tiere. So passt natürlich der Albumtitel „Down On The Farm„. Wie schon beim 2019er Vorgänger „Trash!“ täuscht jedoch der Name. Damals war es kein Scheppern, jetzt brauchen wir auch keinen Trucker-Hut.

Die Australier spielen weiter ihren gefälligen, dabei sehr vielschichtigen Garage Psych Pop. Die Stimmung auf der Farm kann aber auch ins Düstere umschwenken, wie etwa auf der mit harten Riffs eingeleiteten, sonst eher repetitiven Schlussnummer „Dog Eat God“.

Locker beschwingt, dazu mit sanften Flötentönen geht es auf dem Titeltrack in die Platte. Schon hier wird der vielfältige Sound offenbar. Hinter jeder Ecke lauert eine neue Idee, dabei wirkt das nie kompliziert oder überfrachtet.

„Hog Wild“ ist atemloser, dennoch luftig. Dafür brummt „A Horse To Be Reckoned With“ laut, wühlt auf. „Ant Agony“ wagt den Spagat zwischen Ruhe und Sturm.“Water Off A Ducks Back“ ist eine tolle Rock-Nummer, „Rounding Up A Bunch Of Cats“ besitzt einen packenden Groove.

Fazit: Eine abwechslungsreiche Platte, die nicht müde macht.

7.8

7.8/10
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