Review: Earth Tongue – Floating Being

Ein neuseeländisches Duo stellt sich vor, das King Gizzard & The Lizard Wizard mit Fuzz Punk kreuzt.

2016 in Wellington gegründet sind Earth Tongue schnell zu beachtenswerten Figuren im Psych-Zirkus geworden. Mit „Floating Being“ (Stolen Body Records) erscheint nun ein erster Longplayer.

Das Duo greift auf ältere Stücke zurück, verknüpft diese mit Songs, die zwischen zwei Tourstopps entstanden sind. Musikalisch heften sie sich an die Fersen von King Gizzard & The Lizard Wizard, bieten also einen ähnlich atemlosen und vertrackten Psych an.

Als neues Element kommt Fuzz Punk hinzu. Brummend und knüppelnd nähert man sich der nächsten Wendung. Dabei kann sie überraschend sein, wie etwa „Hidden Entrance“, das Nu Metal und Goth Rock hereinlässt.

Earth Tongue sind aber dann am besten, wenn sie wuchtig dahingrooven, wie etwa auf „Unseen Tormentor“, oder sich doomig wälzen, wie auf „Sentiment Sediment“. Dieses Aufgedrehte geht nach der dritten Nummer nicht mehr.

Fazit: Zu viel Hektik, die fetten Stellen überzeugen aber.

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