Review: Earth Girl Helen Brown – Venus

Das Garage-Rock-Kollektiv schließt ihre Planetenserie ab. Es ist das bisher zugänglichste Werk.

Earth Girl Helen Brown haben mit „Venus“ (Empty Cellar Records) den letzten Teil ihrer Planetenserie veröffentlicht. Zuvor waren zu jeder Jahreszeit Aufnahmen erschienen, die einen Planeten mit einem Thema verknüpften. Die Einnahmen kamen stets wohltätigen Zwecken zugute.

Wir hatten bisher Mercury (Frühling, Brandvorsorge), Mars (Sommer, Krieg) und Saturn (Herbst, Kommunikation). Heidi Alexander steuerte das Projekt zuletzt, das ursprünglich von Sonny Smith gegründet wurde. Unterstützt wurde sie von zahlreichen Künstlern aus der kalifornischen Garage-Rock-Szene.

Für Venus (Winter, Liebe) konnte sie folgende Personen gewinnen: Tahlia Harbour, Graeme Gibson, James Finch Jr., Jamin Barton, Rusty Miller, Kelley Stoltz, Doug Hilsinger, Ryan Browne, Brigid Dawson, Grace Cooper, Anna Hillburg, Meryl Press, Alicia Vanden Heuvel, Lida Vanden Heuvel, Kearin Harlow und Wilder Harlow.

Nach dem zuletzt sehr experimentellen Saturn liefert das Kollektiv auf Venus seine bisher poppigste Arbeit ab. Warm ist sie zudem auch noch, dem Thema entsprechend. Das beginnt mit dem sehr freundlichen „Chains of Love“. „Judy’s Song“ ist ebenfalls sehr eingängig, behält aber etwas Weirdness.

„Stranger“ ist folkig, schön und schräg zugleich. Nach dem beschwingten „Cry Tough“ landen wir mit „Language of Love“ und dem cheesy Saxofon direkt in den Eighties. Die Platte endet mit dem sanften „My A.I. (Baby Grandfather)“.

2018 wolle man sich um die Administration kümmern und aus dem Projekt eine Non-Profit-Organisation mitsamt Blog machen. Dennoch sollen Singles via In The Red und eine Vinyl-Compilation erscheinen. 2019 soll das Projekt dann mit vier neuen Planeten wieder aufgenommen werden.

Fazit: Wunderschöner Abschluss der Serie.

7.2

Fazit

7.2/10
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