Review: Earth Girl Helen Brown – Saturn

Das Garage-Rock-Allstar-Projekt vereint sich zu seiner Herbstausgabe.

Nach den diesjährigen Veröffentlichungen „Mercury“ und „Mars“ hat sich das Garage-Rock-Allstar-Projekt Earth Girl Helen Brown nun für die Herbstedition zusammengesetzt. „Saturn“ heißt diese und wird erneut via Empty Cellar Records erscheinen.

Die Besetzung wechselt bei dem Benefizprojekt aus Kalifornien ständig. Dieses Mal sind folgende Namen am Start: Heidi Alexander, Jamin Barton (Kelley Stoltz), Aylin Beyce, Emilee Booher, Brad Caulkins (The Entrance Band), David Cousin, James Finch Jr., Graeme Gibson, Tahlia Harbour (Sonny and the Sunsets), Doug Hillsinger, Warren Huegel, Raven Mahon, Sean Smith und Enrique Tena.

Obwohl alle Musiker irgendwie im Garage Rock beheimatet sind, hat die Musik von Earth Girl Helen Brown nicht allzu viel damit zu tun. Doch noch nie war sie so experimentell wie auf „Saturn“.

Die Tracks haben den Charme von Home Recordings. Alle Instrumente werden auf einen Haufen geworfen, die Gruppe versammelt sich und jeder nimmt sich etwas. So sind alle Songs sehr LoFi und schräg.

Herausfallen das angenehm loungige „Chisa Ramopolo“ und der mit verzerrter Stimme gesprochene Titeltrack. Die Einnahmen kommen Einrichtungen zugute, die das freie Denken und die offene Kommunikation fördern.

Fazit: Interessantes Experiment für einen guten Zweck.