Review: Earth – Full Upon Her Burning Lips

Einst führend im Drone-Genre, reduziert Bandleader Dylan Carlson nun auf das Wesentliche.

„Earth 2“ gilt als Drone-Meilenstein. Mehr als 25 Jahre später hat die Band Earth ein völlig anderes Gesicht. Bereits nach der Reinkarnation um die 2000er wurden andere Sounds ausprobiert. Spaghetti Western-Themen, Country und Folk flossen ein.

Auf dem neuen Werk „Full Upon Her Burning Lips“ (Sargent House) reduziert Bandleader Dylan Carlson was nur geht. Die Band ist nun ein Duo. Neben Riffmeister Carlson gibt es da noch Adrienne Davies an den Drums.

Produziert wurde von Mell Dettmer, die auch schon an einem weiteren legendären Drone-Album, „Monoliths & Dimensions“ von Sunn O))), mitgewirkt hatte. Sie macht den Sound der Washingtoner fühlbar und trotz der Reduktion sehr wuchtig.

Die Songtitel sind sehr poetisch, Gesang fehlt erneut wieder. So fokussieren wir uns auf die Instrumente, die wahrlich sehr symbiotisch arbeiten.

Ruhig und meditativ ist das Ergebnis, wenn auch die Gitarre hier und dort etwas mehr dröhnen darf. Und lang ist das Album, sehr lang. Zu lang. Zu repetitiv. Es ist ein einziger Song, mit ein paar wenigen Gesichtern. nur unterbrochen durch das offenere „Cats on the Briar“ oder das experimentellere „Maiden’s Catafalque“.

Fazit: Bei all der Größe dennoch zu eintönig.

7.1

7.1/10
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