Review: Dwyer, Sawyer, Kerlin, Dolas, Caulkins, Malone, Rodriguez, Boye, Soubiran, Myers-Ionita, Renteria – Moon Drenched

Nach „Bent Arcana“ eine weitere Jam-Session zwischen Garage Rock und Free Jazz.

John Dwyer, Ryan Sawyer, Peter Kerlin, Tom Dolas, Brad Caulkins, Kyp Malone, Marcos Rodriguez, Joce Soubiran, Laena Myers-Ionita und Andres Renteria gaben vergangenes Jahr Einblicke in eine Jam-Session. Als „Bent Arcana“ zeigten sie ihre Fähigkeiten, mit Free Jazz, Garage Rock und Psychedelic umzugehen. Nun schickt das Kollektiv „Moon Drenched“ (Castle Face) auf die Reise.

Auf dem Weg ins All nahm man Ben Boye auf, der zuletzt mit der Freedom Band um Ty Segall eher Bodenständiges fabrizierte. Hier gibt es aber keine Grenzen mehr, „Moon Drenched“ ist in Lysergsäure getränkt, dass es nur so trieft.

Die Songs bleiben nahe an „Bent Arcana“, dürfen sich aber freier bewegen. Es fiepst und brummt, „Psychic Liberation“ wird stellenweise gar recht laut. So richtig unruhig wird es aber nie. Selbst wenn „X-Cannibal’s Kiss“ hektisch startet, die Wohlfühloase ist nicht weit.

„The War Clock“ ist das zentrale Stück, lange Zeit sehr stringent, steigert es sich sich mit der Zeit. Der Track bleibt aber gelassen, lässt seinen krautigen Beat nie los. Etwas mächtiger ist dann „Spoofing“, doch rasch chilled man zu groovy Rhythmen. Schön jazzig fällt „Terra Incognito“ aus. Die Gitarre darf aufjaulen.

Fazit: Erneut sehr abgefahren.

Dwyer, Sawyer, Kerlin, Dolas, Caulkins, Malone, Rodriguez, Boye, Soubiran, Myers-Ionita, Renteria - Moon Drenched

7.8

7.8/10
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