Review: Dusty Mush – Cheap Entertainment

Dusty Mush nehmen sich Ty Segall sowie Thee Oh Sees zur Brust und kreieren daraus ein fantastisches Fuzz-Punk-Album.

Schon relativ schnell wird auf der neuen Platte von Dusty Mush klar, wo die Inspirationen herkommen. Auf „Cheap Entertainment“ (Stolen Body/Howlin‘ Banana) sind der frühere Ty Segall und Thee Oh Sees allgegenwärtig. Es gibt sicherlich schlechtere Vorbilder. Abgekupfert wirkt der Sound zudem nicht, die Franzosen legen noch einen Fuzz-Layer drauf und mischen Krawallgeräusche bei.

Zudem setzen Dusty Mush auf ein unwahrscheinliches Tempo. „Not Wild“ brettert als Album-Opener direkt herein, ist, im Gegensatz zum Titel, durchaus wild. Hier wird dann der Grundstock gelegt. Wir haben es hier mit toll gespieltem Fuzz-Punk zu tun. Die Stimme ist mit ordentlich Hall versehen, die Gitarren jaulen auf.

„I Ate Your Dog“ setzt sich etwas mehr in die Garage-Rock-Ecke, während „Couch Potato“ eine knarzende Instrumentalnummer ist. „Fullpipe“ führt Surf ein und mit der Schlussnummer „Cold Sand“ hätte David Lynch sicher seine Freude, soviel Brummgeräusch wie hier verwendet wird.

Die restlichen Nummern gehen durchwegs nach vorne, mal sehr chaotisch, dann wieder auf Catchiness bedacht. Die Vorbilder werden gut interpretiert und Dusty Mush müssen sich auf keinen Fall hinter ihnen verstecken.

Fazit: Wer Freude an Ty Segall und Thee Oh Sees hat wird auch Freude an Dusty Mush haben. Fantastischer, ideenreicher Fuzz-Punk mit allerlei Krachspielereien garniert.

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