Review: Dungen – Dungen Live

Die Psych Rock-Band aus Schweden präsentiert den Zusammenschnitt zweier Live-Sessions.

Dungen, Psych-Ergründer, nie um äußere Einflüsse verlegen und live stets unberechenbar. Das untermauern die Schweden nun auf „Dungen Live“ (Mexican Summer).

Die Platte kombiniert zwei Sessions aus 2015, die sich in Göteborg und Malmö abspielten. Wir sind in dem Jahr, in dem das letzte „richtige“ Album „Allas Sak“ erschienen war. Versatzstücke sind hier spürbar, allerdings ist der Ansatz ein sehr viel offener.

So tragen die Songs keine Namen, bis auf eine Ausnahme. Dungen verarbeiten Vergangenes, blicken in die Zukunft, erahnen, was da noch kommen sollte. Die Atmosphäre nimmt etwa die Soundtrack-Arbeit für „Häxan“ vorweg. Wir werden getragen, durch unterschiedliche Stimmungen gejagt, die Bilder entstehen vor dem inneren Auge.

Folklore trifft auf Prog, jazzige Nuancen weben sich ein. Stellenweise ist es besinnlich und nachdenklich, dann forsch und zwingend. Das eröffnende Stück bearbeitet eine Melodie von „English House“ von den Fleet Foxes und legt damit ein sanftes Feld frei. Doch recht rasch wird alles umgearbeitet.

Mit „Ain’t So Hard To Do“ erhalten wir Doug Jerebine Cover, das relativ straighten, sehr coolen Psych Rock anbietet. Ansonsten müssen wir für alles gewappnet sein.

Fazit: Eigenständig und packend.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr