Review: Dry Cleaning – Sweet Princess

Der Underground liebt auf einmal die Royals: Vier Londoner Post-Punks schreiben eine Ode an Prinzessin Meghan.

Eigentlich ist „Sweet Princess“, die Debüt-EP von Dry Cleaning, schon gut ein Jahr alt. Bisher wurden die sechs Songs aber nur im Eigenvertrieb unter das Volk gebracht. It’s OK nimmt jetzt das Album auf und veröffentlicht es neu als Kassette.

Der Zeitpunkt kommt genau richtig, denn Dry Cleaning erarbeiteten sich durch Live-Auftritte einen gewissen Buzz. In London eh schon heiß begehrt, ist auch die restliche Welt auf die Band aufmerksam geworden.

Gerade wegen „Magic of Meghan“, eine Hymne für die Prinzessin. Punks lieben Royals, auch eher neu. Seis drum, „Magic of Meghan“ ist ein guter Showcase für den Sound der Londoner. Über treibenden, leicht schrägen Post Punk spricht Florence Shaw.

Etwa so wie die Sleaford Mods das machen, genauso repetitiv und dilettantisch, nur nicht ganz so Working Class angepisst.

Die Aufnahmen sind manchmal etwas schwach auf der Brust, zeigen aber das Potenzial. Vor allem das bedrohlich ruhige „Traditional Fish“ weiß zu überzeugen.

Fazit: Werden wir sicherlich bald mehr davon hören.

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